Hungerstreik in Böhlen – Beiträge und Interviews mit einer Aktivistin vor Ort

Radio Blau hat mit Ulrike vom Initiativkreis: Menschen. Würdig ein Interview über die Situation der BewohnerInnnen in der Unterkunft im Allgemeinen und den aktuellen Hungerstreik zweier Bewohner geführt, das ihr hier nachhören könnt.

Des Weiteren berichtete MDR Info unter dem Titel „Stillstand statt Willkommenskultur“ über die Situation vor Ort.

Skandalös finden wir, dass eine Mitarbeiterin des Hotels gegenüber der Leipziger Volkszeitung behauptet hat, es gäbe gar keinen Hungerstreik. Zuvor wurde dem Hungerstreikenden F. untersagt, im Foyer des Hotels ein Hinweisschild auf seinen Hungerstreik anzubringen. Schon seit Längerem ist den AsylbewerberInnnen der Aufenthalt im Foyer untersagt.

Gern weisen wir an dieser Stelle auch noch einmal auf die Erklärung des Bewohners F. zu seinem Hungerstreik hin.

Radio Corax vom 09.04.2013: „Asylheim in der Torgauer Strasse in Leipzig bleibt nun doch bis Ende 2014 bestehen“

Die Wohnsituation der Asylsuchenden in Leipzig ist schon lange umstritten. Die Gemeinschaftsunterkünfte der Asylsuchenden in Leipzig sind ausgelastet, um nicht zu sagen völlig überfüllt und außerdem in einem schlechten Zustand. Laut einem Stadtratbeschluss im Juli letzten Jahres sollte die Sammelunterkunft der Asylsuchenden in der Torgauer Straße in Leipzig eigentlich Ende diesen Jahres schließen.
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LVZ vom 01.12.2012: „Sozialamtschefin Kador-Probst erklärt, wie es zu Kaltmieten von bis zu 8,50 Euro kommt“

Interview
Warum sind Asylquartiere so teuer?
Sozialamtschefin Kador-Probst erklärt, wie es zu Kaltmieten von bis zu 8,50 Euro kommt

Die LVZ hat jede Menge Briefe und E-Mails zu den Plänen der Stadt erhalten, in Leipzig zeitnah drei weitere Asylbewerber-Unterkünfte einzurichten. Viele Leser sind empört, weil das Sozialamt dabei Kaltmieten von 8,50 Euro pro Quadratmeter eingeplant hat. Wir sprachen darüber mit Martina Kador-Probst (44), der Leiterin des Sozialamtes.
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