Nach dem Tod des libanesischen Asylbewerbers Hisham Yazbek (die LVZ berichtete) meldet sich die Initiative Menschenwürdig zu Wort. Der Todesfall sei ein tragisches Beispiel für die Konsequenzen der deutschen Asylgesetzgebung. „Dass man den Menschen verweigert, hier zu arbeiten und Deutsch zu lernen, ist ein Skandal“, sagt Daniel Bergelt, Mitarbeiter des Initiativkreises. Die Perspektivlosigkeit führe dazu, dass viele Geflüchtete die Hoffnung auf ein normales Leben aufgeben und resignieren.
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Blog Jule Nagel vom 15.08.2013: „Tod eines Geflüchteten in Heim Torgauer Straße in Leipzig – Resultat einer verfehlten Asylpolitik“
Der erst 34-jährige Hashim Yasbek aus dem Libanon starb Anfang Mai 2013 in der Unterkunft für Asylsuchende in der Torgauer Straße in Leipzig. Erst nach mehreren Wochen wurde seine Leiche entdeckt.
„Ich bedauere den Tod des jungen Mannes außerordentlich. Er war wie viele andere nach Deutschland gekommen, um ein besseres und sichereres Leben zu führen. Diese Suche endete in der Endlosschleife des Asylverfahrens, in menschenunwürdigen Lebensbedingungen und schließlich im Tod.
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Pressemitteilung Initiativkreis, 22. Juli 2013
+++ Mehr als 80 Personen bei Open-Air-Kino auf Schillerplatz in Leipzig-Wahren +++ Positive Rückmeldungen von Anwohner_innen +++ Selbstbestimmtes Wohnen Asylsuchender notwendig +++
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