LVZ Borna-Geithain vom 29.10.2013: „BWS bietet dem Kreis Wohnungen an“

Borna (fp). Die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (BWS) wird dem Landkreis kein Objekt zur Verfügung stellen, in dem neu ankommende Asylbewerber zentral im Stadtgebiet untergebracht werden können. Sie habe einer Anfrage des Landratsamtes eine Absage erteilt, informierte Bornas Rathaus-Sprecher Hans-Robert Scheibe.
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LVZ vom 26.10.2013: „Zoff um Asylheim – Flüchtlingsstrom bringt Stadt unter Zeitdruck“

Die Bürgerinitiative Leipzig-Wahren hat der kommunalen Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) vorgeworfen, illegal mit den Sanierungsarbeiten an einem geplanten Asylbewerberheim in Wahren begonnen zu haben. „Die LWB baut schon seit September – ohne Baugenehmigung, mit Kenntnis und Duldung durch die Bauaufsichtsbehörde“, erklärte die Sprecherin der Initiative, Annett Bahr.
Nach Aussagen des Amtes für Bauordnung und Denkmalpflege sei die Genehmigung für den Umbau des Wohnhauses in der Pittlerstraße 5/7 in der Tat erst Anfang Oktober erteilt worden. Dabei existiert noch gar kein Mietvertrag zwischen der LWB und der Stadt für diese Immobilie. Diesen hatte der Grundstücksverkehrsausschuss zuletzt in dieser Woche ein weiteres Mal vertagt und nunmehr an den Stadtrat verwiesen. Grund waren offene Fragen zum Sicherheits- und Betreuungskonzept für das neue Asylbewerberheim.
Durch den wachsenden Zustrom an Flüchtlingen steht Leipzig wie andere Städte und Landkreise auch unter Zeitdruck: Allein in diesem Jahr muss die Stadt 689 neue Asylbewerber aufnehmen. Vor zwei Jahren waren es gerade mal 285. Die neue Unterkunft in der Pittlerstraße mit 21 Wohnungen soll ab 1. März 2014 zur Verfügung stehen. K. S.

LVZ Borna-Geithain vom 26.10.2013: „Streit um Flüchtlinge“

Markkleeberg (-tv). Das Wichtigste aus dem Landkreis Leipzig in Kürze:
Der Landkreis muss bis zum Dezember noch 130 Asylbewerber aufnehmen. In Borna gibt es gegen eine geplante Unterbringung jedoch Widerstand quasi von Amts wegen: Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) wehrt sich gegen die Idee des Kreises, die ehemalige Berufsschule am Bornaer Königsplatz mitten in der Stadt dafür umzubauen und zu nutzen. Sie fordert eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge, außerdem eine bessere, professionelle Betreuung vor Ort. Sie wirft dem Kreis vor, eine „falsche Asylbewerberpolitik“ fortzusetzen. Landrat Gerhard Gey (CDU) fehle ein längerfristiger Plan, wie die Unterbringung von Flüchtlingen nachhaltig gelöst werden kann. Der CDU-Fraktionschef von Borna, Roland Wübbeke ist ebenfalls gegen einen zentrale Unterkunft mitten in Borna, warf Luedtke aber „Populismus“ in ihrer Kritik vor, forderte eine Sondersitzung des Stadtrates zur Unterbringung der Asylbewerber.