LVZ Borna-Geithain vom 24.10.2013: „Unterkunft für Asylbewerber gesucht“

Kreis muss 130 Flüchtlinge aufnehmen – Borna gegen die Unterbringung in der Ex-Berufsschule

Borna. Im Landkreis Leipzig läuft die Suche nach Unterkünften für neue Asylbewerber. Bis zum Dezember muss der Kreis 130 Menschen zusätzlich aufnehmen. Gegenwärtig leben in den vier Sammelunterkünften sowie in Wohnungen etwa 500 Asylbewerber. In Borna gibt es höchstamtlichen Widerstand gegen die Nutzung der ehemaligen Berufsschule am Königsplatz, die möglicherweise für Asylberwerber hergerichtet wird.
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LVZ vom 24.10.2013: „Moschee: Grüne für Aktion der Parteien“

Jürgen Kasek, Sprecher des Leipziger Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, fordert eine gemeinsame Erklärung der demokratischen Stadtratsparteien zum geplanten Bau der Moschee in Gohlis. Kasek führt zahlreiche diskriminierende Kommentare auf einer Facebook-Seite gegen das Projekt an. Die Politik müsse dafür sorgen, dass Diskussionen nicht eskalieren und es keinen Raum für Menschenfeindlichkeit in Leipzig gibt. Mit einer gemeinsamen Erklärung könnten die im Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien für Religionsfreiheit und die Werte der Demokratie werben und sich gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit stellen. „Wir wollen damit nicht die Diskussionen ersticken“, so Kasek. Diese müssten sich aber im Rahmen demokratischer Meinungsäußerungen abspielen. r.

l-iz vom 23.10.2013: „L-IZ-Interview mit einem Unbekannten: Ein paar Fragen an „Gohlis sagt Nein“ zum Moscheebau“

Seit einigen Tagen findet sich auf Facebook eine Seite von und für Gegner(n) des geplanten Moscheebaus in Gohlis. Angesichts einer zunehmend angespannter werdenden Debatte um das Bauvorhaben der Ahmadiyya-Gemeinde an der Georg-Schumann, Ecke Bleichert-Straße werden vor allem auf dieser Facebookseite mannigfaltige Urteile über den Bau ausgesprochen, in Teilen wurde durch User zu Gewalt aufgerufen. Die Betreiber der Seite bleiben bis heute auch auf L-IZ-Nachfrage anonym und argumentieren diesen Schritt mit Gefährdungen aus dem linksradikalen Milieu. Erst in den kommenden Tagen soll ein Ansprechpartner benannt werden.
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