LVZ Delitzsch-Eilenburg vom 24.10.2013: „‚Dieses Jahr passiert nichts mehr'“

Geplante Flüchtlingsunterkunft in Rackwitz ist noch unangetastet / Ratssitzung erneut gestrichen

Rackwitz. Heute wäre sie gewesen, die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung in Rackwitz. Doch sie fällt aus, genauso wie die vorhergehende. So bleibt die Informationslage im Ort dürftig, seit Ende August rund 300 Einwohner in der lokalen Turnhalle mit Bürgermeister und Landrat über das geplante Asylbewerberheim sprachen. Viele Fragen machen die Runde – und Gerüchte. Das Haus, dessen Neubelebung als Heim ursprünglich für Oktober angekündigt war, ist weiter verwaist. Laut Landratsamt passiert dort dieses Jahr nichts mehr.

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LVZ Borna-Geithain vom 24.10.2013: „Unterkunft für Asylbewerber gesucht“

Kreis muss 130 Flüchtlinge aufnehmen – Borna gegen die Unterbringung in der Ex-Berufsschule

Borna. Im Landkreis Leipzig läuft die Suche nach Unterkünften für neue Asylbewerber. Bis zum Dezember muss der Kreis 130 Menschen zusätzlich aufnehmen. Gegenwärtig leben in den vier Sammelunterkünften sowie in Wohnungen etwa 500 Asylbewerber. In Borna gibt es höchstamtlichen Widerstand gegen die Nutzung der ehemaligen Berufsschule am Königsplatz, die möglicherweise für Asylberwerber hergerichtet wird.
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LVZ vom 24.10.2013: „Moschee: Grüne für Aktion der Parteien“

Jürgen Kasek, Sprecher des Leipziger Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, fordert eine gemeinsame Erklärung der demokratischen Stadtratsparteien zum geplanten Bau der Moschee in Gohlis. Kasek führt zahlreiche diskriminierende Kommentare auf einer Facebook-Seite gegen das Projekt an. Die Politik müsse dafür sorgen, dass Diskussionen nicht eskalieren und es keinen Raum für Menschenfeindlichkeit in Leipzig gibt. Mit einer gemeinsamen Erklärung könnten die im Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien für Religionsfreiheit und die Werte der Demokratie werben und sich gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit stellen. „Wir wollen damit nicht die Diskussionen ersticken“, so Kasek. Diese müssten sich aber im Rahmen demokratischer Meinungsäußerungen abspielen. r.